Impressionen rund um „Puertito de los Molinos“ 

Rund um Puertito de los Molinos (der kleine Hafen der Windmühlen), von den Touristen wird der winzige Ort nur kurz Los Molinos genannt, gibt es Einiges zu entdecken. Wir haben eine Bildergalerie für euch zusammen gestellt und bewusst auf einen Wanderbericht mit detaillierten Angaben verzichtet.

Los Molinos hat einen rund 200 Meter langer Strand der im vorderem Bereich aus groben Lavakiesel besteht. Nur bei Ebbe zeigt sich der dahinter liegende wunderschöne Sandstrand. Oft herrscht hier eine starke Brandung und das Baden ist lebensgefährlich. Dafür wird man mit einem fantastischen Schauspiel entschädigt.

Eine der bekanntesten Attraktionen von Los Molinos sind sicher die Höhlen. Die Cueva de la Ballena (Höhle des Wales) liegt nur einige hundert Meter südlich von Puertito de los Molinos. Sie kann aber nur bei Ebbe über den Strand erreicht werden. Ganz trockenen Fußes erreicht man sie nur, wenn zur Ebbe auch noch Niedrigwasser herrscht. Trotzdem ist immer Vorsicht geboten, der Atlantik kommt schneller zurück als man denkt!

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Auf dem Weg zur Höhle sieht man unzählige Muscheln und Napfschnecken (Lapas) an den Felsen kleben. Die Lapas steht zu bestimmten Zeiten unter Schutz und es ist streng verboten sie von den Felsen zu kratzen. Wenn „Erntezeit“ ist werden sie in den Restaurants als Delikatesse angeboten.

Geht man oberhalb von Los Molinos ein wenig am Rand der Steilküste entlang bekommt man einen fantastischen Blick auf den Ort.

Von Los Molinos aus gibt es in beide Richtungen einen Barranco nach dem anderen. Die Strände am Ende dieser Schluchten sind zumeist grobkieselig und laden nicht gerade zum Sonnenbaden ein. Dafür gibt es trotzdem Überraschendes zu entdecken.

Die folgenden Bilder werden sicher viele überraschen. Wer hätte gedacht dass es auf Fuerteventura eine Art Tropfsteinhöhle gibt….nur ohne Höhle. Um Vandalismus und Zerstörung dieser einzigartigen Formationen zu verhindern geben wir selbst auf persönliche Anfragen keine Hinweise!

Weitläufig herrscht die Meinung auf Fuerteventura gibt es keinerlei Vegetation, geschweige denn Wasser. Diese Menschen können sich in Los Molinos vom Gegenteil überzeugen. Der Barranco von Los Molinos unterscheidet sich von den Anderen auf der Insel. Mal haben sich kleine Tümpel gebildet in denen Enten nach Futter tauchen, an anderen Stellen plätschert ein Bachlauf daher. Der Barranco ist ein Paradies für Vogelbeobachter.

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Barranco de la Herradura

Der Barranco de la Herradura

Die Teufelsschlucht

Wir beginnen unsere Wanderung am Ende des kleinen Ortes Rosa de la Monja, hier kommt man auf einer alten Piste recht unproblematisch hinunter in den Barranco de la Herradura. Nach den ersten Windungen des Barrancos stehen wir dann vor der ersten von zwei Staumauern die wir in diesem Barranco entdeckt haben.

Nach einem guten Stück Weges den wir dem Barranco ins Inselinnere gefolgt sind treffen wir auf eine traumhafte Felsformation und einen richtig großen Feigenbaum welcher sogar noch wohl schmeckende Früchte trug!

Um so weiter wir dem Verlauf dieses sehr schönen Barranco folgten, um so höher türmten sich die Felsformationen links und rechts von uns auf. Hier trafen wir dann auch auf ein Hinweisschild des Cabildo de Fuerteventura. Es wird gebeten auf dem Pfad zu bleiben und sich ruhig zu verhalten. Offensichtlich sind hier Brutplätze der auf der Insel ansässigen Schmutzgeier vorhanden.

Ein Stück weiter fanden wir dann ein herabgestürztes Fahrzeug welches scheinbar noch nicht sonderlich lange dort lag. Es gab keinerlei Spuren von Rost, nur blankes Metall wo der noch frisch aussehende Lack abgesplittert war. In einer kleinen Felsnische erkannten wir ein auch noch nicht so lange dort aufgestelltes Kreuz. Ob es da einen Zusammenhang mit dem abgestürzten Fahrzeug gibt erschließt sich uns nicht.

Die Felswände links und rechts neben uns werden immer höher und steiler, wir vermuten das wir nach der nächsten Windung des Barranco die Teufelsschlucht vor Augen haben.

Und so ist es, vor uns liegt die Teufelsschlucht! Sie trägt Ihren Namen absolut zu recht. Ohne gegenseitiger Unterstützung wäre es unmöglich gewesen allein dort unbeschadet über zwei vor uns auftauchende, mehr als 2,5 Meter hohe, glatte Passagen hinauf zu kommen. Aber wir haben es dank Gruppendynamik irgendwie hinbekommen, wir sind alle ohne irgendwelche Blessuren hinauf gekommen. Von diesem Punkt aus sahen wir dann auch die zweite Staumauer.

Nach einer kurzen Rast gingen wir dann weiter hoch bis wir dann oben auf der Mauer standen. Von dort aus schossen wir dann ein paar Aufnahmen hinunter auf die Teufelsschlucht.

Hier die Bilder dazu.

Klick auf ein beliebiges Bild startet die Slideshow.

Mit Blickrichtung auf die Ostküste traten wir dann den Rückweg rechts oben am Rande des Barranco an. Wir kamen noch an einer Grabstätte vorbei, an einem größeren Werk der örtlichen Wasserversorgung und konnten die erste Staumauer noch einmal von oben ansehen.

Diese Tour ist ca. 7,5 km lang. Der letzte Abschnitt ist nicht ungefährlich!!! Wir raten dringend davon ab in der Teufelsschlucht alleine oder ohne entsprechende Hilfsmittel und erfahrener Begleitung zu klettern!

Es gibt die Möglichkeit vor dem Letzten Abschnitt, Blickrichtung Teufelsschlucht, linksseitig hinauf zu gehen (klettern) und von dort oben bis zur zweiten Staumauer zu wandern. An der Staumauer kann man mit großer Vorsicht seitlich hinunter gehen bis man auf dem ausgewaschenen Felsen steht. Hier geht man solange bis das man an dem Punkt angekommen ist wo es steil hinab geht. Die Belohnung ist eine fantastische Aussicht hinab in die Teufelsschlucht!

Wenn man nicht durch den Barranco laufen möchte kann man natürlich auch oben entlang dem Barranco bis zur Staumauer folgen, was letztens Endes aber weniger reizvoll ist.

Feste, halbhohe Wanderschuhe sowie Wanderstöcke sind ratsam und sehr hilfreich. Ausreichend Getränke und etwas zu essen sollte auch nicht fehlen.

Euere Costa Calma Walkers

Die Montaña Roja

Rund um den Vulkan Montaña Roja

Die Montaña Roja ist mit seinen 280 Metern über dem Meeresspiegel zwar nicht die höchste Erhebung im Norden von Fuerteventura, fährt man aber über die alte Küstenstraße in Richtung  Corralejo direkt auf sie zu wirkt sie sehr imposant. Je nachdem wie die Montaña Roja in der Sonne steht leuchtet er wunderschön rötlich und macht somit seinem Namen alle Ehre.

Der Blick auf die Montaña Roja aus Richtung Corralejo

An diesem Morgen hatten wir vor auf den Gipfel der Montaña Roja zu steigen. Lothar hatte auf seiner Wanderapp. eine anspruchsvolle Route bis zur Spitze entdeckt die machbar schien….dieses Vorhaben mussten wir vor Ort dann schnell aufgeben. An diesem Tag war der Wind einfach zu stark. Trotzdem haben wir ein paar Eindrücke von dieser Tour zusammengestellt, auch wenn sie nicht ganz bis zum Gipfel ging.

Auf der Suche nach einer für die Windverhältnisse geeigneten Route nach oben haben wir den kompletten Berg umrundet. Dabei haben wir Eindrücke gesammelt die uns sonst verborgen geblieben wären. Ich habe den Vulkan auf diese Art und Weise zum ersten Mal von allen Seiten gesehen.

Während der Umrundung waren einige Barrancos zu durchqueren. Hier hat die Gewalt von Wasser und Wind ganze Arbeit geleistet.

Dann war der geeignete Weg nach oben gefunden, relativ leicht von der Schwierigkeit. Wir haben trotz Wind recht schnell an Höhe gewonnen. Bei einem Blick zurück hat man eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge und Vulkane wie z.B die Montaña de Escanfraga.

Und dann hatten wir den für diesen windigen Tag höchsten Punkt erreicht. Wir wollten kein Risiko eingehen und über die schmale Kante des Kraters wandern. Die Aussicht von dort ist trotzdem ein Hammer, obwohl es ein wenig diesig war. Die Dünenlandschaft von Corralejo liegt einem zu Füßen, Lanzarote und Lobos verschwanden leider ein wenig im Dunst.

Unten ein kurzes Video, dreht den Ton voll auf und ihr bekommt einen Eindruck über die Windverhältnisse an diesem Tag und warum wir nicht weiter gehen wollten.

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Ich bin der Meinung es gibt schlimmere Plätze um sich auszuruhen

Der Abstieg ging dann in Richtung der Küstenstraße recht entspannt von statten. Manchmal brachte uns der Wind ein wenig ins wanken was dann sicherlich für neutrale Beobachter recht spaßig ausgesehen hätte. Zum Glück waren wir allein unterwegs. Als Fazit haben wir beschlossen der Montaña Roja im kommenden Sommer wieder einen Besuch abzustatten. Dann bis zum eigentlichen Gipfel.

Diashow Fuerteventura

Eine Auswahl an Diashows über die Kanareninsel Fuerteventura

Alle hier zu sehenden Bilder wurden von den Costa Calma Walkers während Ihrer zahlreichen Aufenthalte auf Fuerteventura eingefangen und nun zu Diashows zusammen gestellt. Wir möchten dem Betrachter so die unglaubliche Schönheit dieser Insel näher bringen und zeigen das Sie mehr als nur Sonne und Strand zu bieten hat!

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Wir haben es wieder getan im September 2021
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Costa Calma Walkers meets Oasis Wildlife

Videos Fuerteventura

Die Costa Calma Walkers und Fuerteventura in bewegten Bildern

Unterwegs auf Fuerteventura haben die Costa Calma Walkers nicht nur den Fotoapparat dabei, es kommt ebenso eine Drohne und eine Videokamera zum Einsatz. Diese Videos zeigen wir Euch auf dieser Seite.

Vollbildmodus unten rechts im Video anklicken.

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El Cotillo und der Faro de Tostón im Norden der Insel
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Das Hauptquartier der Costa Calma Walkers, das Plan B in La Pared
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Am 7 Oktober 2020 wanderten wir auf unseren Hausberg, den Montaña Cardón

Caldera de los Arrabales

Die Brutstätten der Schmutzgeier

Der Vulkan Caldera de los Arrabales (242 m) liegt im  Landschaftsschutzgebiet Malpais Grande (schlechtes Land) , einem ca. 3.000 Hektar großem Lavafeld was sich bis zur Küste von Pozo Negro erstreckt. Dieses von bizarrer Schönheit geprägte Gebiet entstand bei den jüngsten Vulkanaktivitäten vor etwa 10.000 Jahren. Ohne Beachtung vorbei gefahren ist hier so gut wie jeder der zu seiner Unterkunft im Süden der Insel muss. Dieser Bilderbogen soll zeigen dass sich eine Wanderung hier durchaus lohnt!

Der Vulkan„Arrabales“ ist schon von der Straße FV-2 gut zu sehen doch die bizzare Landschaft um ihn herum lässt einen Weg dorthin kaum erahnen. Befindet man sich ein paar hundert Meter in diesem Areal ist man fasziniert von der kargen Schönheit die der Ausbruch vor ca. 10.000 Jahren geschaffen hat.

Durch die schroffe Landschaft kommen wir dem Vulkan auf einem relativ gut begehbarem Weg näher. Festes Schuhwerk ist hier Pflicht, das Gestein ist hier sehr scharfkantig! Je nach Jahreszeit und Wetter der letzten Tage ändert auch der Vulkan sein farbliches Auftreten. Nach ein paar Tagen Regen zeigen sich manche Flächen sogar in sattem kräftigem Grün.

Für die letzten Höhenmeter bis zum Kraterrand braucht man ein wenig Trittsicherheit. Dafür wird man mit einem schönen Blick in den relativ kleinen aber feinen Krater belohnt. Die Monate März bis August sind Vogelschutzzeiten und es ist nicht gestattet den Vulkan zu betreten. Die geschützten Schmutzgeier haben in diesem Landschaftsabschnitt ihre Brutplätze.

Auch die Aussicht auf die weite Ebene des Malpais Grande und die gegenüber liegenden Berge ist ein Highlight. Zur andern Seite liegen die Orte Tuineje und Tiscamanita und der Vulkan Caldera de Gairia ist auch zu sehen.

Diese Wanderung ist nicht übermäßig anspruchsvoll. Festes Schuhwerk und ein wenig Trittsicherheit im oberen Teil und schon kann’s losgehen. Wer Interesse hat darf sich sehr gerne bei uns melden.

Der Barranco de Rio Cabras

Barranco de Rio Cabras II

Wanderung durch einen der längsten Barrancos Fuerteventuras

Diese Tour beginnen wir in Casillas del Angel wo wir unser Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der dem kleinen Lokal mit Namen „Cantina“ parken. Von dort aus wechseln wir die Straßenseite und gehen zwischen den Häusern hindurch bis wir auf den Barranco de Rio Cabras stoßen.

Unsere Bilddokumentation der Wanderung beginnen wir allerdings erst bei der Schule des Örtchens Tesjuate. Bis dorthin gibt es nichts sonderlich sehenswertes im Bild festzuhalten.

Auch in diesem sehr schönen Barranco mussten wir feststellen das er sein Gesicht, besonders nach ausgiebigen Regenfällen, immer wieder verändert. Einen eindeutigen Weg kann man nicht finden, das Wasser zwingt dazu sich immer wieder neu zu orientieren.

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Auf unserer heutigen Tour waren wir doch sehr überrascht wieviel Wasser wir vorfanden. Auf unseren Bildern sieht man dann was das Wasser für schöne grüne Flecken entstehen lässt wo in Zeiten der Dürre überhaupt nichts oder sehr wenig gedeiht.

Auffallend auch in den Bereichen wo noch Häuser stehen trifft man häufig auf Bauschutt der hier einfach in den Barranco gekippt wird. Eine Unsitte die man mittlerweile leider vielerorts antrifft. Wir haben diese unansehnlichen Stellen nicht im Bericht darstellen wollen, daher zeigen wir lieber Bilder mit den schönen Seiten dieses Barranco.

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Nicht nur auf dieser Tour, auch bei vielen anderen unserer Wanderungen trafen wir immer mal wieder auf Fahrzeug Wracks. Ein Barranco wird scheinbar gerne zu Entsorgung genutzt. Wir fanden im Rio Cabras zwei hinabgestürzte Fahrzeuge welche hier so gar nicht in das ansonsten perfekt gestaltete Bild der Natur passten.

Wie man auf den nachfolgenden Bildern sehen kann trafen wir unterwegs tatsächlich auch auf mehrere größere Wasseransammlungen, es sind regelrechte Seen welche sich dort gebildet haben. Hier verhielten wir uns besonders ruhig um die dort zu findende Tierwelt nicht zu stören. Es war ein Hochgenuss in dieser vorherrschenden Stille das dortige Geschehen zu beobachten.

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